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Mit ‘Leben’ getaggte Artikel

schauen wir uns doch mal dieses Spiel, welches uns zur Freude gegeben ist, an. Da ich gerne in der Symbolsprache spreche, möchte ich dieses gerne an einem plastischen Beispiel festmachen.

Stellen wir uns vor, wir betreten jeden Morgen ein Spielcasino, indem ganz viele unterschiedliche Spieltische bereit stehen.

Das alleinige Betreten dieses Casinos bedeutet noch nicht, dass wir aktiv spielen. Denn das ist noch lange nicht das „Spiel “. Die unterschiedlichen Spieltische sind Kategorien des Lebens, wo wir uns ganz bewusst entscheiden, welches Spiel heute gespielt wird.

Wir finden dort die Spieltische mit den Bereichen:  Liebe, Beruf, Geld,  Familie, Freunde, Krankheit und andere Kategorien. Manche Tische berühren sich, ja sie überlappen sogar.

Und an jedem Tisch sind andere Spieler, mit denen wir unser Spiel für diesen Tag spielen. Es gibt Spieler, die treffen wir täglich und wir gewöhnen uns an sie. Sie sind schon Teil unseres und wir Teil ihres Spieles. Sogar die Croupiers  (die Hüter des Spieles sind vorhanden) die darauf achten, dass wir unser Spiel nach allen Regeln der Kunst spielen.

Manche Menschen betreten jeden Morgen das Casino und überlassen es dem „Zufall“ welches Spiel sie heute spielen werden oder spielen überhaupt nicht, schauen einfach nur zu. Andere hingegen wissen es genau und gehen zielstrebig auf „ihren“ Tisch zu. Und dann gibt es noch die Menschen, die an mehreren Tischen zugleich spielen, oft verlieren Sie den Überblick.

Schauen wir uns mal ein paar Beispiele der  Spieltische näher an:

Liebe : Vertrauen, Loyalität, Hingabe, Glück,  Zweisamkeit, Achtung, Respekt, Abhängigkeit  oder auch das was für Dich mit Liebe verbunden ist….

Verlieren wir an diesem Tisch eine Partie, so hat es mit diesen Bereichen zu tun, in denen wir eine Lektion erhalten. Doch sei Dir stets bewusst, es ist nur eine verlorenen PARTIE…. Das Spiel beginnt jeden Tag aufs Neue.

Beruf: Karriere, Führung, Materialismus, Anerkennung, Zielstrebigkeit, Kollegialität und auch hier kannst Du Deine Version ergänzen.  Verlierst Du an diesem Tisch, dann schau Dir die Bereiche an, die für Dich mit dem Beruf verbunden sind. Es ist nur eine verlorene PARTIE…. Das Spiel beginnt jeden Tag aufs Neue.

Geld: Freiheit, Macht, Wohlstand, Sorglosigkeit und das was für Dich mit Geld verbunden ist. Erleidest du hier Fehlschläge, so schaue Dir diese Bereiche an und erkenne, was Du daraus lernen sollst. Es ist nur eine verlorene PARTIE…. Das Spiel beginnt jeden Tag aufs Neue.

Familie: Nest, Kinder, Geborgenheit, Liebe, Erziehung, Zusammenhalt…. Und ergänze auch hier Deine Vorstellungen. Hast Du an diesem Tisch Pech, blicke in diese Richtung um Korrekturen vorzunehmen. Es ist nur eine verlorene PARTIE…. Das Spiel beginnt jeden Tag aufs Neue.

 

Verfahre mit allen anderen Tischen genauso und Du wirst Dir bewusst, dass alles immer nur eine Momentaufnahme ist und Du jederzeit ein Spiel beenden kannst bzw. nach einer verlorenen Partie, mit Deiner neuen Erkenntnis,  wieder von vorne beginnen kannst.

 

Wenn Du Unterstützung brauchst, ich bin da…!!!

 

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Wer kennt das nicht, nach einer erheblich belastenden Lebenssituation, das Gefühl von „nicht Zurecht kommen, den Boden unter den Füßen zu verlieren“…?

Die Hoffnungslosigkeit wandelt sich in einer Depression um.  Das Gefühl der Einsamkeit und Trauer nimmt das ganze Sein in Anspruch. Die Leistungsfähigkeit lässt nach und dadurch entwickeln sich zusätzliche  Probleme.

Auslöser für diese Situation sind Verluste, die  nicht angenommen werden oder  nur zum Teil,

  • Verlust des Partners/ Partnerin
  • Verlust der Arbeit
  • Verlust der Gesundheit
  • Verlust des Wohlstandes

Eine Rolle spielen beim Auftreten einer belastenden Situation bereits erlernte Bewältigungsstrategien, individuelle lebensgeschichtliche Ereignisse, Persönlichkeitsmerkmale und persönliche Einschätzungen bezgl. der belastenden Situation.

Psychotherapeutisch werden durch Krisenintervention und Verhaltensanpassung eigene Potenziale remobilisiert.

 

Wenn Sie Hilfe benötigen, sprechen Sie mich an…

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„Zurück ins Leben findet man erst im Durchleben der Trauer“.

Trauer will nicht analysiert oder mühsam “verarbeitet”  werden. Sie will liebevolle Beachtung finden und sich ausdrücken. Das ist ein gesunder, lebendiger Prozess, der viel Lebensenergie freisetzt.

Wann:                         Sonntag, 23.10.2011

Beginn:                        10:00 h

Ende:                           ca. 18:00 h

Wo:                             Am Straußenkreuz 116,  40229 Düsseldorf

Kosten:                       75,00€/ p.P.

In den Kosten sind Verpflegung & Getränke enthalten….

Da die Teilnehmerzahl auf 16 Personen begrenzt ist, bitte ich um eine schriftliche, verbindliche Anmeldung bis zum 25.09.11 unter:

iris@trauerbegleitung-suizid.de

Anmeldungen werden nach Eingang bearbeitet.

 

Ihre

Iris Dawid

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Leben im Rythmus umfasst unser gesamtes Leben. Nicht nur unser Sosein soll im Lebensrythmus frei fließen können, sondern ich denke jetzt ganz spontan auch an unseren Konsum.

Viele Menschen möchten das ganze Jahr einfach ALLES essen. Erdbeeren im Winter…dabei schmecken sie doch wirklich erst richtig gut, wenn ihre Zeit reif ist, in den Sommermonaten. Oder ich denke an die viel zu frühen Auslagen in den Geschäften.. die Weihnachtszeit ist kaum vorrüber und schon liegen die Osterpräsentationen aus.
Was ist das für ein Rythmus? Kein Wunder das wir das Gefühl haben, uns läuft die Zeit davon, wir hecheln immer irgendwie hinterher.
Ich habe mich diesem Konsumrythmus entzogen, ich kaufe keine Weckmänner im August, ich kaufe wenn die Natur und die Zeiten es vorgeben.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen ausgeglichenen Rythmus

es grüßt Sie herzlichst
Iris Dawid

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Da der Artikel “Loslassen- wie geht das???” Teil 1 sehr häufig aufgerufen wird, habe ich mich entschieden eine Ergänzung zu dem ersten Bericht über Loslassen – wie geht das??? zu schreiben.

Warum fällt das Loslassen oft so schwer? Psychotherapeutisch gesehen handelt es sich um eine Anpassungsstörung. Was ist eine Anpassungsstörung? Sie tritt auf, wenn die Fähigkeit einer Anpassung, an eine neue Situation nicht oder vermindert vorhanden ist. Meistens sind es belastende Lebensereignisse, wie z.B. Trauer, Verlust des Arbeitsplatzes oder auch das Ende einer Beziehung.

Die Anpassungsstörung tritt innerhalb eines Zeitraumes von drei Monaten nach dem Ereignis auf, sie dauert selten länger als sechs Monate. Sollten Sie länger als sechs Monate an einer Anpassungsstörung leiden, so empfehle ich Ihnen fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Symptome einer Anpassungsstörung sind:

  • Depressive Verstimmung
  • Angst und das Gefühl nicht zu Recht zu kommen
  • Dissoziales Verhalten (bei Kindern und Jugendlichen)

Es ist nicht auszuschließen, dass die depressive Reaktion, in seltenen Fällen länger als sechs Monate andauern kann.

Was ist hilfreich in dieser Situation?

  • Sich mit der Situation bewusst auseinander setzen (Gespräche, Rituale, schreiben, kreative Ausdrucksformen etc.)
  • Wenn nichts mehr geändert werden kann, diese Situation bewusst akzeptieren, sich NICHT innerlich dagegen wehren (wenn, hätte, aber u.s.w.)
  • Nach neuen Wegen und Möglichkeiten suchen und finden (Hobby, Reisen, Fortbildung etc.)
  • Diese Situation als eine Chance für neue Wege und für sich selbst betrachten (positives Denken)

Meistens stehen wir uns selber im Weg. Fühlen uns als Opfer der Umstände, weil wir damit besser existieren können. Doch wir haben in jedem Moment unser Leben selbst in unserer Hand, wir tragen die Verantwortung für unser Leben. Ich erinnere:“ Was Du denkst, das fühlst Du!“ Also denke gut, damit Du dich gut fühlst.

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wertvolles Leben

Danke Danny für diese wundervolle Empfehlung.

Liebe Grüsse

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das ist ein Spruch auf einem Grabstein, den ich heute bei dem Gang zum Grab meines Mannes gesehen habe.

Ich dachte mir: “Wie wahr er doch ist, es braucht wenig Worte um das Unfassbare zu beschreiben.”

Ich weiss wem das Grab gehört und weiss auch um die Tragik, auch ein Suizid!!!

Genau wie bei meinem Mann, er hat am 24.11.2009 sein Leben beendet. Er hat dabei auch ein Teil von mir mitgenommen.

Bisher kannte ich Trauerarbeit bei Verstorbene, die ihr Leben gelebt haben oder nach schwerer Krankheit, so das man es als Erlösung/ Gnade empfunden hat. Oder aber auch als begleitende Person.

Nun mache ich meine ganz eigene Trauererfahrung; ich spüre die Hilflosigkeit, das Leben ohne Plan, von heute auf morgen existieren. Die Leere, den Schmerz (auch körperlich), das Verzweifelt sein und nicht wahrhabenwollen, die Endgültigkeit u.vm.

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